<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>viehmarktplatz Archive - SPD Fürstenfeldbruck</title>
	<atom:link href="https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/tag/viehmarktplatz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/tag/viehmarktplatz/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 21 Jun 2019 01:52:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.7</generator>

<image>
	<url>https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/wp-content/uploads/2017/04/cropped-SPD-Logo-512-32x32.png</url>
	<title>viehmarktplatz Archive - SPD Fürstenfeldbruck</title>
	<link>https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/tag/viehmarktplatz/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Stadtrat aktuell: OB Raff möchte den Viehmarkt jetzt ohne weitere Diskussionen an einen Investor verkaufen:</title>
		<link>https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/stadtrat-aktuell-ob-raff-moechte-den-viehmarkt-jetzt-ohne-weitere-diskussionen-an-einen-investor-verkaufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Haisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2019 01:52:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Fürstenfeldbruck]]></category>
		<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[viehmarktplatz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/?p=1257</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Neugestaltung des Viehmarktplatzes, eine der schon im Wahlkampf 2014 wichtigsten Fragen der Brucker Stadtentwicklung, öffentlich beraten in mehreren Bürgerforen, konnte zuletzt in fachlich vorberatenden Ausschüssen in gegebener Ausführlichkeit nicht behandelt werden. Das ficht unseren OB Raff aber nicht an, er setzt das Thema einfach ohne weitere Vorberatung auf die Tagesordnung des nächsten Stadtrats am [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/stadtrat-aktuell-ob-raff-moechte-den-viehmarkt-jetzt-ohne-weitere-diskussionen-an-einen-investor-verkaufen/">Stadtrat aktuell: OB Raff möchte den Viehmarkt jetzt ohne weitere Diskussionen an einen Investor verkaufen:</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de">SPD Fürstenfeldbruck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Neugestaltung des Viehmarktplatzes, eine der schon im Wahlkampf 2014 wichtigsten Fragen der Brucker Stadtentwicklung, öffentlich beraten in mehreren Bürgerforen, konnte zuletzt in fachlich vorberatenden Ausschüssen in gegebener Ausführlichkeit nicht behandelt werden. Das ficht unseren OB Raff aber nicht an, er setzt das Thema einfach ohne weitere Vorberatung auf die Tagesordnung des nächsten Stadtrats am 25.6. unter Punkt 9, wobei schon die Einordnung in diese Rangliste Bände spricht. Während der Sachvortrag seiner Verwaltung dazu für die Ausschusssitzungen noch öffentlich einsehbar war, ist dieser mittlerweile geschlossen und zumindest bis zum 21.06. blieb dieser TOP im Bürgerinfo-Portal der einzige ohne öffentlich einsehbare Vorlage.</strong></p>
<p><strong>Zeigt schon dieses Vorgehen unmissverständlich, welchen Stellenwert die aufwändig inszenierte Bürgerbeteiligung zum Thema Viehmarkt für die aktuell agierende Stadtverwaltung noch hat, wird es in der Sache noch schlimmer:</strong><span id="more-1257"></span></p>
<h2>Verkauf an Investor wird jetzt als zwingend erachtet</h2>
<p>Der OB möchte ein Mandat erreichen, den nördlichen Teil des Viehmarkts zum Verkauf an einen Investor auszuschreiben. Dabei sollen die ungefähren Vorstellungen des sog. Loop-Konzepts weiterverfolgt werden, obwohl diese zum Zeitpunkt der Bürgerbeteiligungen schlichtweg Denkvorlagen waren, die nunmehr hopplahopp (und ausdrücklich ohne Berücksichtigung sowohl der Parkplatzsituation wie auch evtl. Marktstände) sehr grob weiterentwickelt worden sind. Dem Stadtrat oder seinen Fachausschüssen wurde noch gar keine Möglichkeit gegeben, über solche Grundsätze der Platzgestaltung zu beraten, geschweige denn den bisher so wichtigen Bürger*innen. Trotzdem sollen jetzt ganz schnell Nägel mit Köpfen gemacht werden. Warum? CSU und BBV läuft die Zeit davon, für die anstehende Kommunalwahl 2020 müssen sie wenigstens irgendwelche Ergebnisse nach 6 Jahren vorweisen können, und an denen mangelt es nach wie vor.</p>
<p>Leider nimmt das Leben aber keine Rücksicht auf den <strong>Tiefschlaf einiger Kommunalpolitiker</strong>, die jetzt jäh erwachen. Seit 1 ½ Jahren ist schon bekannt, dass es Investoren gibt, die das ehemalige Kaufhaus X, jetzt Spielwaren Reindl und Fitnessstudio „Hardy´s“ übernehmen und weiterentwickeln wollen und können. Die logischerweise etwa dieselben Funktionen (Einzelhandel) in ihre Planungen integrieren, wie sie auch die aktuellen Vorstellungen unseres OB für den zum Verkauf angesagten städtischen Grund vorsehen. Die vermutlich sogar umfangreiches Baurecht für solche Vorstellungen besitzen und deshalb ihre Vorstellungen schon realisiert haben könnten, bevor ein seitens der Stadt ausgewählter Investor am nördlichen Viehmarkt auch nur die erste Schaufel Sand gewippt hat.</p>
<p>Aus Sicht der Brucker SPD macht ein solches Vorgehen keinen Sinn, zumal wir seit einem Jahr offensichtlich vergeblich fordern, dass die Raff-Verwaltung diese neuen Optionen in ein Konzept zur Umgestaltung des Viehmarkts einbeziehen soll. Vor diesen Hintergründen bleibt es fast schon ein trauriges Bauernopfer, dass damals großspurige (nicht unsere) Wahlversprechen „der Viehmarkt bleibt in städtischer Hand“ stillschweigend aufgegeben würden.</p>
<h2>Parkplätze fallen stillschweigend weg</h2>
<p>Noch trauriger und fast an Wählerbetrug grenzend wird es, wenn man die Frage der Parkplätze beleuchtet. Wurde bisher immer wertfrei über eine zweigeschossige Tiefgarage diskutiert, braucht der zukünftige Investor aus Kostengründen nurmehr ein TG-Geschoss bauen, welches gerade mal 84 Stellplätze zur Verfügung stellen kann. Diese müssten dann den Mehrbedarf durch die zusätzliche (auch Wohn-)bebauung stemmen und zugleich 145 bisherige Stellplätze bedarfsgerecht ersetzen. Geht offensichtlich schon rechnerisch nicht.</p>
<p>Dazu kommt noch eine geradezu <strong>abenteuerliche Konstruktion,</strong> nach der die Stadt sich über Baukostenzuschüsse beteiligen soll, um hier weiterhin öffentliche Stellplätze anbieten zu können. Aufgabe des Stadtrats und der Verwaltung wäre es aber, ein zukunftsfähiges, übergreifendes TG-Parkraumkonzept zu erstellen, das Kombinationsmöglichkeiten mit einem Projekt „Hardy´s“-Nachfolger, offenbar großflächig ungenutztem Parkraum in der bestehenden AEZ-Tiefgarage herstellt und zusätzlich zukünftig vorgesehene Überbauung bisher vorhandener oberirdischer Parkflächen zwischen Schöngeisinger und Pucher Straße berücksichtigt. Auch diese Forderung ist nicht neu, aber ungehört.</p>
<p>Geschäftsinhabern wurde versprochen, vorhandene Parkflächen für Besucher 1:1 unter die Erde zu verlagern, außerdem Pucher und Schöngeisinger Str. vom Parksuchverkehr zu entlasten. Die entstehenden oberirdischen Erlebnisbereiche sollten der Innenstadtbelebung zugute kommen. Aktuell geplant ist aber eine kleinteilige Insellösung unter dem nördlichen Viehmarktplatz.</p>
<h2>Fragwürdig ist das Vorgehen, nicht die Einzelthemen</h2>
<p>Die angesprochenen Fragen sind dabei durchaus lösbar. Leider zeigt der Versuch der Raff-Verwaltung, dieses zentrale Thema Brucker Stadtpolitik in einem nachrangigen TOP der Stadtratssitzung direkt nach den auch für Kommunalpolitiker geltenden Pfingstferien abschließend regeln zu wollen, wie sehr es an Fingerspitzengefühl und Respekt für vorausgegangene Beteiligungsprozesse fehlt. Vor allem aber zeigt es die Unfähigkeit oder auch den Unwillen, unter schwierigen Mehrheiten Konsens im Vorfeld zu erzeugen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/stadtrat-aktuell-ob-raff-moechte-den-viehmarkt-jetzt-ohne-weitere-diskussionen-an-einen-investor-verkaufen/">Stadtrat aktuell: OB Raff möchte den Viehmarkt jetzt ohne weitere Diskussionen an einen Investor verkaufen:</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de">SPD Fürstenfeldbruck</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stillstand am Viehmarktplatz oder eher Denkblockade?</title>
		<link>https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/stillstand-am-viehmarktplatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Haisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2019 04:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Fuss- und Radwege]]></category>
		<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[viehmarktplatz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/?p=1170</guid>

					<description><![CDATA[<p>Häufig wird kritisiert, der Planungsprozess Viehmarktplatz sei zum Stillstand gekommen. Tatsächlich sieht der Platz nach Jahren der Diskussion schlicht immer noch gleich aus. Der Begriff „Stillstand“ ist trotzdem falsch gewählt. Wir haben alle die Vorstellung verschiedener Baumodelle in Bürgerbeteiligungs-Veranstaltungen erleben dürfen. Kritische Bürgeranfragen zu Kosten und Nutzen wurden dabei regelmäßig abgebügelt mit dem Hinweis, es [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/stillstand-am-viehmarktplatz/">Stillstand am Viehmarktplatz oder eher Denkblockade?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de">SPD Fürstenfeldbruck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Häufig wird kritisiert, der Planungsprozess Viehmarktplatz sei zum Stillstand gekommen. Tatsächlich sieht der Platz nach Jahren der Diskussion schlicht immer noch gleich aus. Der Begriff „Stillstand“ ist trotzdem falsch gewählt. Wir haben alle die Vorstellung verschiedener Baumodelle in Bürgerbeteiligungs-Veranstaltungen erleben dürfen. Kritische Bürgeranfragen zu Kosten und Nutzen wurden dabei regelmäßig abgebügelt mit dem Hinweis, es gehe ja zunächst um grundsätzliche Gestaltungsfragen. Als offenbar wurde, dass die gefragten Bürger im Gegensatz zur Fachjury das Loop-Konzept als Baukörper favorisieren würden, war auch das nicht recht.</strong></p>
<p><strong>Trotzdem ist der offensichtliche bauliche Leerlauf noch kein Beweis für Stillstand. Wir wissen durchaus mehr, viele Beteiligte leiden nur unter akuter Denkblockade und weigern sich, dem Sachstand ins Auge zu sehen und Farbe zu bekennen:</strong><span id="more-1170"></span></p>
<h1>Viehmarkt als zukünftiges Stadtzentrum</h1>
<p>Die millionenschweren Überlegungen zum Viehmarkt machen nur dann Sinn, wenn eine Übereinkunft der Bürgerschaft besteht, hier wirklich das zukünftige Stadtzentrum entstehen lassen zu wollen. Das wäre ein guter Plan, weil von hier abseits der Hauptstraßen gute und autoverkehrsfreie Verbindungen zu den Amperauen, einem zukünftigen Stadtviertel Aumühle/Lände und auch zu den Geschäften in der Schöngeisinger, Pucher und Hauptstraße realisierbar sind. <strong>Flanierbare Zonen und höhere Aufenthaltsqualität</strong> könnten fühlbar geschaffen werden.</p>
<p>Das bedeutet dann aber auch endgültigen Abschied von Träumen der 1990er Jahre, aus dem Hauptplatz eine Fußgängerzone zu machen und trifft deshalb geglaubt wirtschaftliche Interessen der dortigen Gewerbetreibenden. Zugleich bedeutet es die Anerkennung der Notwendigkeit, Hauptstrasse, Schöngeisinger und Pucher Strasse auch zukünftig dem Autoverkehr offen zu halten. Verkehrsvordenkern der letzten Jahrzehnte, die auf bauliche Umfahrungen der Innenstadt bestehen, werden zumindest Argumente entzogen.</p>
<p>Der eigentliche Kernaspekt bestünde also in dem Willen, im Viehmarktplatz das zukünftige Zentrum der Stadt sehen zu wollen. An diesem Bekenntnis fehlt es bis heute, obwohl sowohl Bedeutung wie Kosten dieser Planung gar nichts anderes aussagen können. Niemand betreibt einen solchen Aufwand, nur um „ein Plätzchen abseits der Hauptstrasse“ aufzuhübschen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Wir wissen also</strong></span>: Der Viehmarktplatz soll eigentlich zukünftig Stadtzentrum werden. Wir sagen es nur nicht laut. Das könnte Bevölkerung und Gewerbetreibende unnötig beunruhigen.</p>
<p>Ich persönlich gehe davon aus, dass diese Generalthese zutreffend ist: Der Viehmarktplatz soll das zukünftige Stadtzentrum werden wie der Marienplatz in München. Wer dem nicht zustimmt, braucht gar nicht weiterzulesen.</p>
<h1>Bleibt der Viehmarkt in städtischer Hand?</h1>
<p>Mit dieser löblichen Ansage ist gerade die BBV in den Wahlkampf 2014 gestartet und hat auch viel Zuspruch geerntet. Es hat sich aber wie vorhergesagt herausgestellt, dass die <strong>Stadt nicht genügend Geld hat, hier einfach „was Schönes“ zu bauen</strong>. Sie muss nämlich zuerst mal Kitas und Schulen bauen und dann, wenn noch Geld übrig bleibt, für bezahlbaren Wohnraum sorgen, damit z.B. die Personale dieser Einrichtungen hier überhaupt leben können.</p>
<p>Die Haushaltsberatungen der letzten vier Jahre haben ganz offensichtlich gezeigt, dass die Stadt selbst auf absehbare Zeit nicht in der Lage sein wird, hier selbst ein Gebäude zu errichten, geschweige denn, dasselbe mit geforderten Marktständen zu unterhalten.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Wir wissen also:</strong></span> Der Viehmarkt kann nur in städtischer Hand bleiben, wenn wir dort städtische Gebäude errichten, die wir im Rahmen der Pflichtaufgaben ohnehin bauen müssen. Schulen und Kitas sind für die nachhaltige Belebung eines zukünftigen Stadtzentrums eher weniger bedeutsam. Bliebe allenfalls, den anstehenden Rathausumbau tatsächlich hierher umzudirigieren. Für eine tatsächlich wirtschaftliche Belebung werden wir uns ansonsten<strong> mangels eigener Mittel also eines Investors bedienen müssen</strong>, der natürlich auch eigene Vorstellungen einbringen wird. Auch ich hätte gerne einen Viehmarkt in städtischer Hand. In den letzten fünf Jahren konnte die BBV mir aber keinen schlüssigen Weg zeigen, wie das gelingen kann.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Was gelingen kann</strong></span>: Wir machen weiter gar nix und verharren vor diesem Dilemma in andauernder Schockstarre ohne Entscheidung. Mitten in unserem Wohnzimmer leisten wir uns quasi den „Aschenbecher“ in Form von zubetonierten Parkplätzen. Geht auch.</p>
<h1>Wer wird hier Tiefgaragen bauen und wo?</h1>
<p>Ein <span style="color: #ff0000;"><strong>Hauptziel wissen wir</strong></span>: Die Parkplätze sollen zugunsten einer besseren Aufenthaltsqualität verschwinden. Dazu müssen sie fraglos unter die Erde in eine Tiefgarage verschwinden. Falls dazu staatliche Fördergelder beansprucht werden sollen, müssen dann aber ebenso viele oberirdische Parkplätze verschwinden wie unterirdisch gebaut werden. Außerdem wissen wir natürlich, dass eine Tiefgarage als Erstes gebaut werden muss.</p>
<p>Andere Dinge sind <strong>bis heute nicht sicher geklärt</strong>, geschweige denn beschlossen: Wie viele Parkplätze werden tatsächlich benötigt vor dem Hintergrund, dass schon in der TG unter dem AEZ regelmäßig 100 Parkplätze leer stehen, weitere Tiefgaragen in der Nähe errichtet werden und in fußläufiger Entfernung am Volksfestplatz genügend Parkplätze zur Verfügung stehen? Ist der nördliche Viehmarkt wirklich der optimale Platz für die TG? Sie braucht dort extrem steile Rampen und ihre Zu- und Abfahrten über die Pucher Straße verbauen eine autofreie Zuwegung für Fußgänger und Radfahrer, was schon in den Bürgerveranstaltungen kritisiert wurde. Für den Fall eines Wegzugs von Hardy´s aus dem ehemaligen Kaufhaus X wäre ganz sicher eine TG unter den dortigen Parkplätzen die bessere Lösung. Sie behindert keine Verkehrswege, könnte an die AEZ-Garage angedockt werden und würde weitere Freiflächen in Verbindung zur Amper schaffen. Hier rächt sich, dass diese Frage aus den beauftragten Plangutachten ausdrücklich ausgeklammert wurde.</p>
<p>Weiter hängt die <strong>Frage der Finanzierung</strong> eben von der ersten Frage ab. Wenn sich die Stadt nur eine Investorenlösung leisten kann oder will, muss der Investor für die Errichtung der Parkplätze sorgen wie überall. Das Motto „wir bauen jetzt mal eine Tiefgarage, dann sehen wir weiter“ können wir uns schon gar nicht leisten, den späteren Unterhalt erst recht nicht.</p>
<h1>Wie bringt man ein Herz aus Stein zum schlagen?</h1>
<p><strong>„Ein Herz aus Stein schlägt nicht!“</strong> Das war das Motto, mit dem die vorherigen Planungen vom Platz gefegt wurde, aus heutiger Sicht durchaus zu recht. <strong><span style="color: #ff0000;">Was wir aber auch wissen</span></strong>: Ein Herz schlägt nur mit Arterien und gerade<strong> ein autofreies Stadtzentrum braucht attraktive Wegeverbindungen</strong>. Die müssen aber proaktiv im Vorfeld geplant und festgelegt werden und nicht wie jetzt beiläufig und halbherzig in anderen Planvorhaben wie Bebauung des Weiss-Areals oder Aumühle/Lände angemeldet werden. Das vorgelegte <a href="https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/wp-content/uploads/Radweg-EntwPlan2.pdf">(Rad-)wegekonzep</a>t zu diesen Fragen wird bis heute freundlich belächelt.</p>
<p>Auch haben sich die Zeiten in den Jahren des Stillstands nochmals verändert.<strong> Innenstadtverödung, Ladensterben</strong> und die Konkurrenz von Amazon&amp;Co für den lokalen Einzelhandel sind Probleme, die nicht die Stadt Fürstenfeldruck alleine betreffen. Es gibt genügend Strategiebeispiele, wie andere Kommunen das Problem angehen. Offenbar besuchen die Menschen die Innenstadt nicht mehr, um dort einzukaufen. Das erledigen sie übers Smartphone oder in der Buchenau. Gesucht sind <strong>städtische Bereiche mit hoher Aufenthalts- und Erlebnisqualität</strong>, in denen dann ein Einkaufserlebnis spontan und „by the way“ eingeschlossen wird.</p>
<p>Vor dem Hintergrund, dass wir hier die luxuriöse Möglichkeit einer kompletten Neuplanung haben, hätte sich der Stadtrat schon längst mit solchen <strong>Gesamtstrategien</strong> beschäftigen müssen anstatt es den Erfindern des obigen Mottos durchgehen zu lassen, stur auf die Idee von Marktständen zu bestehen (von denen bereits das vorherige Gutachten ausdrücklich abgeraten hatte).</p>
<p>Dabei kann durchaus eine Alternative darin bestehen, über den ohnehin nötigen Neubau des Rathauses oder eines Teils davon an dieser Stelle nachzudenken. Es gibt viele Punkte dafür und dagegen, auch hier wieder ggf. verändert durch Möglichkeiten eines Hardy-Wegzugs. Es bringt aber nichts, Luftblasen in den Raum zu stellen und diese dann dort hängen zu lassen. Denkverbote bringen genauso wenig wie Denkblasen, die dann lieber nicht ausdiskutiert werden.</p>
<h1>Haben wir genug Markt oder braucht es auch Stände?</h1>
<p>Gerade das <strong>Bestehen auf fest installierte Marktstände als Lösungsweg</strong> der aktuellen Protagonisten hat maßgeblich zu dem jetzigen unseligen Stillstand beigetragen. Auf dem Platz findet schon jetzt erfolgreich Marktgeschehen statt, welches die Bürger/innen unisono in den Veranstaltungen erhalten wissen wollten. Auch ohne feste Buden ließe sich das problemlos erweitern und durch Planung einer angemessenen Infrastruktur weiter verbessern. Das<strong><span style="color: #ff0000;"> wusste man auch schon vor fünf Jahren</span></strong>.</p>
<p>Tatsächlich aber wurden auf Bitten des damaligen OB Pleil diese Stände als verbindlicher Teil (und nicht als Denkmöglichkeit) für die beauftragten <strong>Plangutachten</strong> vorgeschrieben mit der Folge, dass dieselben auch nur Entwürfe unter diesen Einschränkungen vorlegen konnten. Nachdem sich diese Konzepte wie zu erwarten durch ein weiteres Gutachten als wirtschaftlich nicht tragfähig herausgestellt hatten, mussten sie entsprechend nachträglich „aufgehübscht“ werden. Nicht immer zum Besten des ursprünglichen Konzeptgedankens. So gehen die Jahre ins Land und es wird munter weiter begutachtet, anstatt wenigstens Grundsatzentscheidungen zu treffen.</p>
<p>Es wäre zu wünschen, dass sich die bisher sturen Verfechter von Marktständen<strong> endlich von diesem Irrweg distanzieren</strong>. Dann könnten Bauplanung und aktuelle Strategien zur Belebung der Innenstadt sogar auch unter Beteiligung eines Investors wieder sinnvoll zusammengeführt werden. Genau letzteres ist ja das gemeinsame Ziel und ganz offensichtlich braucht es neue Wege dazu.</p>
<h1>Bringt ein Wegzug von Hardy´s neue Optionen?</h1>
<p>Ein Gutes könnte der jahrelange Stillstand nun doch haben. Es ist eine weitere, <span style="color: #ff0000;"><strong>zuvor unbekannte Option</strong></span> aufgetaucht mit dem möglichen Wegzug des Hardy´s Fitnessstudios, Gastgeber der letzten Bürgerveranstaltungen zum Thema. Daraus können sich durchaus <strong>weitere Planungsmöglichkeiten</strong> für das gesamte Areal bis hin zum AEZ ergeben, sowohl was einen denkbaren Neubau des Gebäudes oder eine Umnutzung betrifft. Bis sich hier die Nebel lichten, werden aber erfahrungsgemäß weitere Jahre ins Land ziehen.</p>
<p>Die Frage ist konkret zu beantworten, ob wir das abwarten wollen bzw. <strong>ob ein möglicher Zuwachs an Nutzen weiteres Abwarten aufwiegen</strong> kann. Sicher nicht zielführend sind Tendenzen, ein Fitnessstudio als Frequenzbringer zu bezeichnen und deshalb vor Ort halten zu wollen. Diese Nutzung hat sicher weder mit Erlebnis- noch mit Aufenthaltsqualität zu tun. Vielleicht wird es aber auch die Zeit klären, wenn sich die Parteien weiter um grundlegende Antworten drücken.</p>
<h1>Wir brauchen gemeinsame Zielvorstellungen statt Gutachten</h1>
<p>Stillstand auflösen kann eben nur die <strong>Klärung solcher Grundsatzfragen</strong>. Wollen wir hier in stadtplanerischem Zusammenhang das zukünftige Stadtzentrum errichten? Können wir das als Kommune selbst? Wenn nein, wie lösen wir das auf.</p>
<p>Vor diesen Fragen drückt sich der gesamte Stadtrat seit seiner Wahl herum. Er plagt sich, wieviele Haushaltsmittel für das Projekt zu reservieren sind (die dann konkrete Anliegen blockieren). Es gibt aber keine konkreten Vorstellungen, weil eben alle Grundsätze offen sind und sich niemand bekennt, besonders nicht die Protagonisten der ursprünglichen Bürgerentscheide. <strong>Das ist die eigentliche Ursache für offensichtlichen Stillstand.</strong></p>
<p>Gäbe es irgendwelche Vorschläge von Seiten derer, die eine klare Lösung für den Viehmarktplatz ihren Wählern vorgegaukelt haben, könnten wir die wenigstens kommentieren. Seit dem bedauerlichen Rückzug des Alt-OB Pleil ist von Seiten seiner Partei, der BBV, <strong>nicht ein einziger neuer Vorschlag gemacht worden, wie in der Sache konkret weiter verfahren werden soll</strong> außer dem regelmäßigen Ruf nach Geld (für was?).</p>
<h2><span style="color: #ff0000;"><strong>Mein Vorschlag wäre:</strong></span></h2>
<ul>
<li>der Viehmarktplatz wird zukünftiges Stadtzentrum und das würde auch als ausdrückliches Planungsziel definiert</li>
<li>deshalb die dazu nötigen autofreien Zuwegungen sofort festzulegen und sämtliche weiteren Planungen darauf auszurichten</li>
<li>die Grundsatzentscheidung herbeizuführen, ob nötige Bebauungen durch die Stadt erfolgen können und werden (wenn ja, wie) oder eben nicht</li>
<li>die Überlegungen des vorherigen bürgerbeteiligten Planungsprozesses „Leben findet Innenstadt“ (unterbrochen durch die Marktstände-Prämisse) wieder aufzugreifen und mit aktuellen Strategien gegen Innenstadtverödung auf neuen Stand bringen</li>
<li>auf dieser Grundlage über Anforderungen an mögliche Baukörper nachzudenken, die mit ziemlicher Sicherheit zu einer abgewandelten Loop-Konzeption führen werden (die ist nämlich die einzige, die dem Platz ein besonderes, besuchens- und erlebenswertes Aussehen geben kann).</li>
<li>Erst nach Klärung dieser Fragen über Tiefgaragen nachzudenken, weil diese nur notwendige Funktion darstellen, die aber den grundlegenden Zielen folgen müssen</li>
<li>Am Ende endlich ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) zu erarbeiten, dass die zeitgleiche Weiterentwicklung des Viehmarktplatzes, der Aumühle und Lände sowie des Fliegerhorsts sinnvoll verbindet und in veträglicher Finanzierung im Zeitablauf abbilden kann</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/stillstand-am-viehmarktplatz/">Stillstand am Viehmarktplatz oder eher Denkblockade?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de">SPD Fürstenfeldbruck</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Viehmarktplatz: Sachgerechte Ansätze sind nötig, Denkpause bedeutet nicht Stillstand</title>
		<link>https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/viehmarktplatz-sachgerechte-ansaetze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Haisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2018 01:41:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[viehmarktplatz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/?p=699</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Haushaltsberatungen ging es im Stadtrat aktuell um die Frage, wie viel Geld zu welchem Zeitpunkt vor dem Hintergrund finanziell angespannter Lage eingeplant werden soll, um den Viehmarktplatz als Kernprojekt der Stadtentwicklung weiter voranzubringen. Zu Recht hat Finanzreferent Walter Schwarz (SPD) die Entwicklung zukünftiger Haushaltsansätze zu dem Projekt in Millionenhöhe als „Geschachere wie [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/viehmarktplatz-sachgerechte-ansaetze/">Viehmarktplatz: Sachgerechte Ansätze sind nötig, Denkpause bedeutet nicht Stillstand</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de">SPD Fürstenfeldbruck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Rahmen der Haushaltsberatungen ging es im Stadtrat aktuell um die Frage, wie viel Geld zu welchem Zeitpunkt vor dem Hintergrund finanziell angespannter Lage eingeplant werden soll, um den Viehmarktplatz als Kernprojekt der Stadtentwicklung weiter voranzubringen. Zu Recht hat Finanzreferent Walter Schwarz (SPD) die Entwicklung zukünftiger Haushaltsansätze zu dem Projekt in Millionenhöhe als „Geschachere wie auf dem Basar“ kritisiert.</strong> <span id="more-699"></span></p>
<h2>Wahlkampf statt Stadtentwicklung in der aktuellen Diskussion um den Viehmarktplatz</h2>
<p>Aktuell nämlich will die Stadt im Jahr 2018 gerade mal 50.000 € in die Hand nehmen für dieses wichtige Projekt, in den beiden Folgejahren jeweils 750.000 €. Erst in der neu zu wählenden Stadtratsperiode 2020/21 werden dann insgesamt etwa 5,5 Mio.€ ausgewiesen. In der Gegenrechnung werden dem plötzlich u.a. <strong>Verkaufserlöse</strong> von 1 Mio.€ gegenübergestellt ohne Aussage, was damit gemeint sein soll. Alle diese Zahlen wurden beschlossen in den Schlussminuten einer vorbereitenden Ausschusssitzung am 9.Januar auf gegenseitigen Zuruf zwischen CSU und BBV und ohne jeden planerischen Hintergrund.</p>
<p>Die SPD hat die Fortführung der <a href="https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/stadtentwicklung-ffb-viehmarktplatz/">Planungen zum Viehmarktplatz</a> der letzten Jahre wohlwollend und konstruktiv begleitet, aber immer (vergeblich) <strong>wirtschaftliche Vernunft im Hintergrund</strong> angemahnt. Derselbe Tenor kam gleichfalls vergeblich von den Bürger/innen in den Beteiligungsterminen der letzten Jahre. Das absichtliche Ausklammern solcher Aspekte fällt den Protagonisten bei BBV und Grünen jetzt auf die Füße und sie müssen befürchten, bei zentralen Wahlkampfversprechen aus 2014 zum nächsten Wahltermin 2020 mit leeren Händen dazustehen. Da wird Schachern plötzlich opportun und die zentrale Aussage „Der Viehmarkt bleibt in städtischer Hand“ mit Ausweisen von Verkaufserlösen auch gleich mit aufgegeben.</p>
<p>Grünen-Fraktionschef Christian Stangl hat sich anstelle der BBV in seiner Haushaltsrede zum Nachlassverwalter des Alt-OB Klaus Pleil aufgeschwungen und bildreich die Realisierung seines „Vermächtnisses“ eingefordert. „Die Verlierer des Bürgerentscheids zum Viehmarktplatz wollen lieber nichts, anstatt ihre Niederlage einzugestehen“, behauptet er. Es geht aber weder um Gewinner oder Verlierer, noch um vergangene <strong>Bürgerentscheide</strong>. Es geht allein darum, anstelle von Traumschlössern den Viehmarktplatz wirklich real und finanziell darstellbar weiter zum zukünftigen Brucker Stadtzentrum zu entwickeln.</p>
<h2>Vorgestellten Planungsmöglichkeiten zum Viehmarktplatz fehlt es nicht an Wirtschaftlichkeit</h2>
<p>Beim Viehmarkt geht es weniger um <strong>aktuelle Gutachten,</strong> die den vorgestellten Konzepten aus wirtschaftlicher Sicht wenig Chancen einräumen. Das war vorhersehbar und ist allein durch <strong>unrealistische Planungsvorgaben</strong> des Alt-OB Klaus Pleil verursacht. Die Planer wurden per Vorgabe gezwungen, kleinteilige, von der Stadt zu vermietende Marktstände in ihre Entwürfe einzubauen und waren dadurch natürlich beschränkt in ihrer Kreativität. Bereits bei der ersten Bürgerbeteiligung 2013 wurde aber deutlich gemacht, dass zu erbringende Unterhaltskosten für Marktstände den Stadtsäckel über Gebühr belasten würden. Jetzt werden zu Recht erneut die kleinen Verkaufsflächen kritisiert, die sich für eigenverantwortlich wirtschaftende Unternehmer nicht rentieren werden.</p>
<p>Ein <strong>Marktgeschehen</strong> als solches, wie wir es bisher vom grünen Markt kennen, kann auch ohne solche Vorgaben stattfinden. Warum sollten auch ambulante Händler, die mit ihren Wägen aus gutem Grund erfolgreich unter der Woche von Markt zu Markt ziehen, plötzlich ein Standerl für jeden Tag mieten? Nicht umsonst bestand auch die Hauptsorge der Veranstaltungsbesucher bei Mitmachterminen darin, dass das angestammte ambulante Marktgeschehen verdrängt werden könnte. Die von den Bürger/innen bevorzugten <strong>baulichen Entwürfe der vorgestellten Plangutachten</strong> können durchaus trotzdem weiter als Grundlage einer Gestaltung dienen, wenn sie von diesem Vorgabe-Ballast befreit wären. Sie müssen eben entsprechend angepasst werden und diese Option wurde ja ausdrücklich offen gehalten.</p>
<h2>Neue Optionen erzwingen auch vernünftiges Nachdenken</h2>
<p>Eine <strong>Denkpause</strong> erzwingt sich neben der Anpassung dieser Entwürfe auch aus neuesten Entwicklungen. Das ehemalige Kaufhaus „X“, also das den Platz bestimmende Bauwerk, steht im Feuer. Der Besitzer, das Fitnessstudio „Hardy´s“ denkt über einen Umzug und nachfolgende Verwertung (auch ggf. Abriss und Neubau) des Grundstücks nach, das sich bis zum angrenzenden Neubau des AEZ erstreckt. Einige noch vorhandene Hinterhöfe auf der gegenüberliegenden Seite des südlichen Viehmarkts sind verkauft worden und die Stadt hat hier entgegen unserer Vorstellungen ein <strong>mögliches Vorkaufsrecht</strong> nicht ausgeübt. Nicht nur an der Front, sondern auch im Hintergrund des <a href="https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/stadtentwicklung-ffb-innenstadt/">geplanten Stadtzentrums</a> könnten also wesentliche Veränderungen stattfinden, die das Aussehen des Platzes ganz deutlich und in Teilen unbeeinflussbar durch unsere Verwaltung bestimmen werden. Deswegen müssen eigene Planungsvorstellungen damit auch sinnvoll verbunden werden.</p>
<p>Ganz wesentlich betrifft dies eben die<strong> öde Parkfläche</strong> zwischen Kaufhaus „X“ und dem neuen AEZ. Schon der Hauch einer Möglichkeit, diese zeitgleich mit der jetzigen Betonfläche auf dem Viehmarkt verschwinden lassen zu können, muss die Alarmglocken zukunftsfähiger Stadtplanung schrillen lassen. Dann nämlich kann nicht mehr nur ein Platz, sondern ein wirkliches Stadtzentrum geplant werden.</p>
<p>Ganz besonders betrifft das die <strong>Planung einer Tiefgarage</strong>. Alle sind sich einig, dass die bisher dem Auto abstellen gewidmete Betonwüste mitten im Stadtzentrum zugunsten eines lebenswerten Begegnungsortes unter die Erde verbannt werden soll. Offensichtlich ist auch, dass dieses Problem als erstes gelöst werden muss. Man baut überall erst den Keller und dann stellt man das Haus drauf. Eine Tiefgarage müsste aber auch unter dem Kaufhaus X und den angrenzenden Parkbetonflächen im Bereich zum AEZ errichtet werden, sollte hier ein Neubau entstehen. Hier gemeinsam und mit Bedacht zusammen mit den Eigentümern zu planen, könnte der Stadt <strong>einige Millionen sparen</strong> und auch in der Verkehrsplanung des Areals handfeste Verbesserungen bewirken. Solche Einsparungen ermöglichen es vielleicht erst, eine Kernaussage der damaligen Bürgermeister-BBV zu realisieren, nämlich den Viehmarkt in städtischer Hand zu behalten.</p>
<p><strong>Es geht also nicht um „Stillstand“, auch wenn ein Fortgang um das Kaufhaus X derzeit nicht abschätzbar ist. Es geht darum, weitere Planungen endlich wieder unter Zeichen der Vernunft zu stellen und in diesem Sinn gemeinsam so zügig wie möglich voranzubringen. Dazu muss der Viehmarkt wieder zur Chefsache werden, um nach möglichst zielführenden Verhandlungen mit Hardy´s und weiteren Beteiligten während der Denkpause wieder eine gesicherte Planungsgrundlage zu erreichen.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de/viehmarktplatz-sachgerechte-ansaetze/">Viehmarktplatz: Sachgerechte Ansätze sind nötig, Denkpause bedeutet nicht Stillstand</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.xn--spd-frstenfeldbruck-99b.de">SPD Fürstenfeldbruck</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
