Aumühle

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Kurzvorträge zu Verkehrsthemen am 18.9. im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche

Fürstenfeldbruck beteiligt sich zum ersten Mal an der Europäischen Mobilitätswoche! Auch das Verkehrsforum FFB beteiligt sich auf Wunsch der Stadt an der Europäischen Mobilitätswoche mit einer Vernissage und Vorträgen. Die Veranstaltung dazu findet in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Aumühle in deren Räumlichkeiten am 18.09.2019 statt. Beginn ist um 19.00 Uhr, Sie sind herzlich Eingeladen zur Teilnahme. Martin Haisch, stellv. Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Fürstenfeldbruck, erläutert in seinem Kurzvortrag seine Vorstellungen von der Schaffung eines sinnvollen Radwegenetzes abseits der Hauptstraßen in unserer Stadt. Den Stand der Ausbauplanung der S-Bahnstrecke S4 sowie die Umbaupläne für die Bahnhöfe Fürstenfeldbruck und Buchenau wird Mirko Pötzsch, SPD-Stadtrat und Referent für Verkehr, in seinem Kurzvortrag thematisieren. Weitere Kurzvorträge werden von Alexa Zierl, Thomas Brückner sowie Uli Willburger gehalten. Letzterer wird für den Einsatz seiner sogenannten Trixi-Spiegel werben, die das Problem des toten Winkel beim Abbiegen von LKWs lösen sollen. Nach den Vorträgen wird es eine oder mehrere Diskussionsrunden geben, wir sind auf Ihre Fragen gespannt. Zur Verköstigung stehen Getränke und ein kleiner Imbiss zur Verfügung. Ein großes Dankeschön gilt unserer Umweltreferentin Alexa Zierl, die die Beteiligung der Stadt Fürstenfeldbruck in diesem Jahr beantragt hatte. Und ein weiteres großes Dankeschön gilt der Verkehrsplanerin unserer Stadt, der Monserrat Miramontes, welche in kurzer Zeit ein großartiges Programm aufgestellt hat. Eine Ausstellung des Verkehrsforums zu diesen Themen wie auch einer Rückschau seiner Arbeit der letzten 27 Jahre können Sie im 1.OG der Stadtbibliothek noch bis zum 4.10.2019 während der Öffnungszeiten besichtigen. Aus persönlichen Ressentiments gegenüber Thomas Brückner als aktivstes Mitglied des Verkehrsforums FFB hat der Oberbürgermeister die Veranstaltung kurzfristig aus dem offiziellen Programm der Stadt streichen lassen - sehr schade! Ob dies wirklich der richtige Umgang mit einem kritischen Geist ist und ob ein Oberbürgermeister nicht souveräner reagieren sollte, lassen wir hier mal dahingestellt sein. Die vier Organisatoren des Abends vom Verkehrsforum, Alexa Zierl, Thomas Brückner, Martin Haisch und Mirko Pötzsch, freuen sich trotzdem auf den Abend, bedanken sich auch noch einmal ausdrücklich bei der Bibliotheksleitung, Frau Diana Rupprecht, und hoffen natürlich, Ihr Interesse zum Kommen geweckt zu haben. Den Radverkehrsplan 2.0 in seiner ersten Fassung vom Mai 2016 finden Sie hier.

Von |2019-09-18T01:30:07+02:00Mittwoch, September 18, 2019|

Vorschläge zu planerischen Gestaltungsvorgaben für die Aumühle

Nach dem beschlossenen Wegzug der Stadtwerke und damit der Erledigung vieler, auch sachfremder Grundsatzdiskussionen wird hier ein neues Gelände frei, das in vieler Hinsicht der gesamten Innenstadt FFB ein neues Gesicht geben kann. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung betrifft dies auch nach wie vor das jetzt im Rahmen eines Grundstückstausches der Wohnbaugesellschaft IGEWO übereignetes Gelände südlich der Stadtbibliothek. Im Rahmen einer grundsätzlichen Vertragstreue steht hier sicher außer Frage, dass vordergründig eine Wohnbebauung entstehen wird. Wie aber diese im Gesamtrahmen einer Überplanung des Areals Aumühle/Lände konkret aussehen soll, obliegt der Planungsgestaltung des Stadtrates. Daher einige grundsätzliche Vorschläge zu Gestaltungszielen dieses Raums: Zum Gelände der IGEWO (ehemaliger Verwaltungsklotz der Stadtwerke) Auf dem Gelände der bisherigen Verwaltungsbauten soll eine Wohnbebauung realisiert werden mit möglicher Mischnutzung im EG-Bereich. Grundsätzlich sollen dabei folgende Faktoren einbezogen werden: Die Wohneinheiten selbst sollen möglichst flexibel gestaltbar sein und möglichst sowohl die Bedürfnisse von Single- oder Seniorenwohnungen wie auch die von Familien einbeziehen können. Ein behindertengerechter Ausbau ist selbstverständlich. Der Stadtratsbeschluss, eine mindestens 30%ige Fläche für mietpreisgebundene Wohnungen bereit zu stellen, findet Anwendung. Die Grundflächen sollen so gestaltet sein, dass der bisherige Vorplatz der Stadtbibliothek zu dieser Wohnanlage hin zu einem öffentlich nutzbaren Raum (Forumscharakter) erweitert wird. Die Bebauung soll autofrei gestaltet werden, Ausnahmen sollen höchstens in Bezug auf Behindertenfahrzeuge zugelassen werden. Öffentliche automobile Zufahrtsmöglichkeiten enden an der Stadtbibliothek, dort werden Parkplätze exklusiv für Nutzer dieser Einrichtung und ggf. Besuchern des anzusiedelnden Gewerbes bereitgestellt in demselben Umfang wie bisher. Die Bebauung muss eine öffentlich zugängliche Fuß- und Radwegverbindung über den anschließenden Stadtpark zum Bahnhof einerseits, über die Parkdecks zum Kloster hin andererseits ermöglichen. Die optische Gestaltung muss den vorhandenen, historischen Kern berücksichtigen. Das gilt insbesondere für die zu erhaltenden Villengebäude gegenüber der Stadtbibliothek . Vorstellbar wäre hier ein Gebäude in U-Form, das sich zur Stadtbibliothek hin öffnet. Die beiden Gebäudeschenkel sollen dabei auch in der Höhe die Bausubstanz der Villengebäude aufgreifen, der anschließende Querbau kann eine höhere Bausubstanz aufweisen. Der umschlossene Hof soll den angesprochenen Forumscharakter realisieren können. Der Dachbereich der Seitenschenkel kann als Dachterrasse realisiert werden mit entsprechenden Nutzungsmöglichkeiten. Das soll aber nur beispielhaft als eine von mehreren Möglichkeiten genannt werden, die oben genannten Planungsgrundsätze auch realisieren zu können. Die tatsächliche Ausgestaltung soll dem weiteren Planungsverfahren überlassen werden. Verkehrsgestaltung Das Gebiet der Aumühle ist bereits jetzt äußerst problematisch über die Bullachstraße an die Münchner Straße bzw. Hauptplatz angebunden. Bereits diese Grundproblematik führt ja dazu, mindestens den Fuhrpark der Stadtwerke aus diesem Bereich auszugliedern. Analog führt auch das schon zur Notwendigkeit, die Bullachstraße nicht weiter verkehrsmäßig zu belasten. Theoretisch bestünde die Möglichkeit, eine weitere Verkehrsanbindung für das neue Quartier am Rand des Stadtparks ausgehend von der jetzigen Hauptpost zu schaffen. Im Sinne einer modernen, innenstadtnahen Urbanität sollte man aber auch abgesehen von obigen Sachzwängen das Areal mit Absicht weitgehend autofrei gestalten. Deshalb sollte man die Möglichkeit prüfen lassen, auf dem Gelände des ehemaligen Polizeiparkplatzes ein Parkdeck für dieses zukünftige Quartier zu schaffen, das durch entsprechende Wegeanbindungen vernetzt wird und in erträglicher Entfernung liegen würde. Eine solche Maßnahme kann auch [...]

Von |2017-02-02T02:14:40+01:00Mittwoch, April 8, 2015|
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