Nachdem in den vergangenen Jahren die SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Kofler und die Generalsekretärin der bayerischen SPD, Natascha Kohnen, der Einladung als Ehrengast nach Fürstenfeldbruck gefolgt waren, sprach am diesjährigen Neujahrsempfang der Fürstenfeldbrucker SPD der katholische Dekan und neue Leiter des Pfarrverbandes Fürstenfeld, Albert Bauernfeind, zu den Gästen.
Nach einer Begrüßung durch den Ortsvorsitzenden Joachim Strobel erläuterte der Dekan in seiner Rede den Zusammenhang von Moral und Politik, wobei der Name Wulf wohl mit Absicht nicht genannt wurde. Ebenso sparte Bauernfeind nicht mit der Selbstkritik an seiner eigenen Kirche. Politik und Kirche befinden sich vielleicht in einer analogen Situation, denn beide Bereiche seien teilweise massiv in Misskredit geraten, sagte Bauernfeind, und beide litten unter Mitgliederschwund und oftmals unter der Unfähigkeit ihrer Repräsentanten. Nach der gut 20minütigen Rede des Dekans begann dann der gesellige Teil des Neujahrsempfangs, der dieses Jahr zum ersten Mal an einem Freitagabend stattfand. Zwischen Kürbis-, Linsen-, Käse- und Maultaschensuppe sowie einer Soljanka konnten die Gäste an einem wirklich tollen Buffet wählen. Gut gestärkt mit den schmackhaften Suppen und einem Getränk in der Hand klang der Abend mit vielen interessanten Gesprächen aus.










